Unterstützung...

Unser Engagement gilt nicht nur den Tieren in Griechenland. Wir leisten Unterstützung in vielfacher Art und Weise. Diese Seite soll eine Plattform für Privatpersonen sowie seriös geführte Tierschutzorganisationen und Vereine sein. Tiere, die dringend Hilfe benötigen, können hier vorgestellt werden.

INFORMATION: Die Tiere auf dieser Seite werden über keinen Tierschutzvertrag von Kleine Pfoten e. V. vermittelt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweils angegebene Kontaktadresse.

Wir drücken die Daumen!

FIBY


Hallo, ich heiße Fiby, wohne mit meinem Frauchen in der Nähe von Hannover und werde im August sechs Jahre alt. Meine Eltern waren ein Jack-Russel-Terrier und ein Border-Collie.

Seit November 2009 mache ich meinem Frauchen Jasmin große Sorgen, da ich erst unter einem Magen-Darm-Infekt litt, welcher sich zu einer Gastritis ausweitete. Alle Tierarztbesuche und verabreichten Medikamente halfen nicht länger als ein paar Tage. Zeitweise ging es mir sogar gut; das waren schöne Tage ohne daß ich erbrechen mußte oder Durchfall hatte. Leider hielt dies nicht an. Kurz vor Silvester wurde es sehr schlimm und seitdem verzweifeln mein Frauchen und ich an diesen Umständen. Nachdem mir zweimal Blut abgenommen wurde, das an ein externes Labor geschickt wurde, ich diverse Spritzen, Medikamente, Röntgenuntersuchungen und Futterumstellung etc. erhalten habe – mein Frauchen hat sogar eine Tierheilpraktikerin eingeschalten, weil sie sich keinen Rat mehr wußte – hat sich herausgestellt, daß ich eine Pankreatitis habe. Auch meine Gallenblase ist involviert. Zudem habe ich abwechselnd Fieber, kein Fieber, Fieber, kein Fieber…

Am 13.02.2010 hatte ich noch einen Krampfanfall, eine Art epileptischer Anfall, doch das hat sich nicht mehr wiederholt und die neurologischen Untersuchungen bleiben mir hoffentlich erspart.

Zudem habe ich mir vor drei Wochen die rechte Schulter geprellt, als ich auf einer Eisplatte ausgerutscht bin. Das Laufen tut sehr weh und mehr als 30 – 50 Meter mag ich nimmer Gassi gehen.

Seit ich die homöopathischen Mittel einnehme, muß ich nicht mehr erbrechen, doch immer wenn ich etwas fresse, habe ich wieder Durchfall. Daher mag ich gar nichts mehr zu mir nehmen. Dabei war ich vorher immer sehr auf Leckerchen und vor allem auf mein Futter bedacht. Mein Frauchen macht mein Futter zwischenzeitlich selber, doch die Angst vor dem Durchfall ist größer als der Hunger. Dabei riecht das so lecker und ich bewache es zumindest.

Von meinen früheren 15,8 kg sind nur noch 13,9 kg übrig und überall stehen Knochen und Wirbel hervor. Auch bin ich sehr schlapp, mag nicht Gassi gehen – nur in den Garten, wenn es unbedingt sein muss – und Treppensteigen ist auch kaum möglich.

Unser letzter Tierarztbesuch hat keine Linderung erbracht. Ich wurde nochmals geröntgt, weil mein Bauch so aufgebläht ist – es ist aber nur Luft drin, glücklicherweise – und der Tierarzt hat uns Extra-Futter mitgegeben. Das Futter riecht sehr gut, doch ich mag immer noch nichts fressen.

Da die Medikamente nicht anschlagen, soll ich nun laparaskopiert werden, um den Entzündungsherd zu lokalisieren und direkt behandelt werden zu können.

Alle die mich kennen, sagen jetzt wenn sie mich treffen, ich sei nicht mehr wieder zu erkennen, sei nicht mehr die Alte. Früher wollte ich ständig spielen und brauchte viel Aufmerksamkeit, war manchmal auch garstig, habe fremde Menschen angebellt und wenn sie mir zu nahe kamen angeknurrt (naja meine Vorbesitzer haben mich geschlagen und mir das Futter entzogen und vieles mehr), doch heute ist mir das alles egal. Ich liege auf meiner Decke oder abends bei Frauchen auf dem Sofa und schlafe viel, wenn ich nicht gerade starke Schmerzen habe.

Manchmal mag ich ja doch Ball spielen, doch nach zweimal holen muß ich mich erstmal ausruhen. Alles strengt sehr an; dabei bin ich doch noch so jung.

Mein Frauchen ist mit ihren bald 33 Jahren u.a. aufgrund ihres Rheumas und ihrer Polyneuropathie Frührentnerin und da sie vor drei Jahren Privatinsolvenz anmelden mußte, geht es ihr finanziell nicht sehr gut. Trotzdem will sie mir jede notwendige Behandlung zukommen lassen, damit es mir wieder besser geht. Leider haben die bisherigen Untersuchungen schon mehr als ihre Rücklagen aufgebraucht und auch wenn mein Tierarzt ein sehr netter Mensch und mit Ratenzahlungen einverstanden ist, ist sie sehr verzweifelt. Wenn jetzt noch die Kosten für die OP dazu kommen, von den Kosten der Tierheilpraktikerin ganz zu schweigen, dann sehe ich, wie es immer schlimmer wird und sie sich immer mehr Sorgen macht.

Wären Sie bereit, mein Frauchen mit der Bezahlung der Tierarztrechnung zu unterstützen? Sehr gerne können Sie auch mit meinem Tierarzt darüber sprechen.

Ich möchte mein Frauchen nicht verlassen, denn ich liebe sie mit meinem Hundeherz ganz doll. Ich möchte ein glückliches Leben ohne Schmerzen an ihrer Seite verbringen.

Können Sie uns helfen? Bitte melden Sie sich bei meinem Frauchen

Jasmin Dunz
Am Kirchplatz 4
31535 Neustadt am Rübenberge
Tel: 05072/770408
jasmin@fibys-irrenhaus.de

Ich und mein Frauchen danken Ihnen von Herzen!

Am 02.03.2010 schrieb Frau Dunz:

Fiby ist heute um kurz nach 16 Uhr verstorben. In meinem Arm und Zuhause. Sie erlitt einen erneuten epileptischen Anfall und schaffte es nicht, aus diesem herauszukommen. Wie es jetzt weitergeht, weiß ich noch nicht genau. Aber sie ist an einem besseren Ort und vor allem: Sie hat keine Schmerzen mehr!








 

Wundervolle, kleine Fiby! Ab heute bist Du der Wind, der Deiner Mama durch das Haar streicht und die Sonne, die sie wärmt. Du bist vorausgegangen... Ihr werdet Euch wiedersehen!


In Gedenken an das bezaubernde Hundemädchen Fiby !


Das Team von Kleine Pfoten e. V.